Das deutsche Energiesystem steht vor dem gravierendsten Umbau seiner Geschichte: Vor dem Hintergrund des Atomausstiegs und ambitionierter Klimaschutzziele sollen der Anteil der erneuerbaren Energien stark ausgebaut und die Energieeffizienz sowie die Energieeinsparung drastisch erhöht werden. Diese Ziele können jedoch nicht allein durch technische Innovationen in der Energiebereitstellung erreicht werden. Ebenso wichtig sind neue Governance-Formen, neue Geschäftsmodelle und die Anpassung von gesetzlichen Regelungen sowie soziale Innovationen.

Der Leibniz-Forschungsverbund Energiewende (LVE) wurde 2013 als interdisziplinäres Netzwerk aus 20 Leibniz-Instituten gegründet. Er bündelt die Fachexpertise aus vier Sektionen der Leibniz-Gemeinschaft, um zentrale Fragestellungen der Energiewende aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven zu untersuchen. Die Besonderheit des LVE besteht zum einen in der thematisch-methodischen Verknüpfung von gesellschaftswissenschaftlichen (sozial-, wirtschafts-und raumwissenschaftlichen sowie rechtswissenschaftlichen) mit technischen (naturwissenschaftlichen und technischen) Aspekten und zum anderen in der Gesamtbetrachtung der energierelevanten Sektoren Strom, Wärme und Verkehr.

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