Konferenzband "(De)zentrale Energiewende" erschienen

Die Konferenz „(De-)zentrale Energiewende – Wirklichkeiten, Widersprüche und Visionen“, die im Juni 2016 vom Leibniz-Forschungsverbund Energiewende in Berlin durchgeführt wurde, widmete sich dem Spannungsfeld zwischen zentralisierten und dezentralisierten Energiesystemen. Sieben ausgewählte Beiträge der Konferenz werden im aktuellen Vierteljahrsheft zur Wirtschaftsforschung als eigenständige Artikel in voller Länge ausgeführt. Zur Übersicht.

18.03.2017 ·

Die Energiewende in Deutschland stellt zentralisierte Strukturen der Gewinnung, Bereitstellung, Verteilung und Vermarktung von Energie zunehmend in Frage. Im Spannungsfeld von zentralisierten und dezentralisierten Energiesystemen stellen sich vielfältige Forschungsfragen, die sich kaum aus einer einzigen wissenschaftlichen Perspektive heraus beantworten lassen.

Der Leibniz-Forschungsverbund Energiewende veranstaltete im Juni 2016 in Berlin die interdisziplinäre Konferenz „(De-)zentrale Energiewende – Wirklichkeiten, Widersprüche und Visionen“. Schwerpunkte bildeten dabei die mögliche Koordinierung durch (de-)zentrale Märkte, Fragen einer sozialen Spaltung durch (De-)zentralisierung, die Rolle von Power-to-X-Technologien im (de-)zentralen Energiesystem sowie neue Räume und Landnutzungen im (de-)zentralen Energiesystem.

Dieses Vierteljahrsheft zur Wirtschaftsforschung enthält – nach einem Vorwort und einer kurzen Dokumentation der Konferenz im Editorial – sieben ausgewählte Konferenzbeiträge als eigenständige, referierte Artikel in voller Länge. Außerdem ist ein Überblicksartikel enthalten, der gemeinsam von Wissenschaftlern aus sechs Mitgliedsinstituten des Forschungsverbunds erstellt wurde und einige bisherige Arbeiten synthetisiert.